Remote Explosive Scent Tracing (REST) Starting 2021

Die neue Sicherheitskontrolle: Remote Explosive Scent Tracing (REST)

Im Laufe des Jahres werden wir das Remote Explosive Scent Tracing Verfahren in unserem Frachtkontrollzentrum einführen. Es wurde in der EU und somit auch in Deutschland zugelassen. Das REST-Verfahren, auf Deutsch sinngemäß „Fernerkundung explosiver Gerüche“, ist für verschiedene Gütertypen geeignet. Darunter fallen generell größere Frachtvolumen, Heiz- und Kühlcontainer (Envirotainer), ULD-Paletten und -Container, empfindliche Frachtgüter, Trockenfrachtkoffer, Schiebeplanenauflieger, Industrie-Verpackungen und sonstige Container-Typen.

Die Remote Explosive Scent Tracing Methode vereinfacht den Ablauf von Frachtkontrollen ungemein. So müssen die einzelnen Güter nicht mehr aus den LKWs entladen werden, um dann mittels Röntgenanlage durchleuchtet zu werden. Das neue Verfahren sieht vor, mit einem mobilen Sauggerät und speziell entwickelten Filtern Luftproben von der Fracht zu nehmen, und so den Sicherheitsstatus zu determinieren. Das Ganze ist zudem nicht strikt standortgebunden: So können die Luftproben auch in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden entnommen werden. Anschließend werden die Proben in unser Kontrollzentrum transportiert und den Sprengstoffspürhunden zur Geruchskontrolle vorgelegt.  

Die Vorteile des Remote Explosive Scent Tracing Verfahrens

  • Eine zusätzliche Kontrolle durch das Luftfahrt Bundesamt (LBA) ist nicht von Nöten
  • Weitere Sicherheitsmaßnahmen fallen nicht an
  • Besonders gut geeignet für empfindliche Fracht und größere Frachtvolumen
  • Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe Ihrer Güter
  • Der Schwarzalarm ist ausgeschlossen
  • Ihre Fracht wird weder geöffnet, noch wird deren Außenverpackung beschädigt
  • Konsolidierte Fracht wird auch bei diesem Verfahren nicht abgebaut
  • Eine schnelle Abfertigung ist Teil des Prozederes 
  • Sie reduzieren die Fahrten, die mit der Fracht getätigt werden müssen, und können gegebenenfalls sogar ganz auf das Prüfen vor Ort im Kontrollzentrum verzichten
  • Somit gibt es erheblich weniger Schadstoffausstoß
  • Es müssen keine weiteren Maßnahmen zur Behandlung Ihrer Fracht vorgenommen werden, wie im Fall der Deutschen Anlage 12 H des Durchführungsbeschlusses
  • Das REST-Verfahren ist das kostengünstigste aller Kontrollmethoden

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